DIY – Pinnwand aus Kork basteln

Ich hatte bis vor kurzem noch keinen seperaten Arbeitsplatz. Meist habe ich mit meinem Laptop immer am Esstisch, im Bett oder auf dem Sofa gearbeitet, was oft eher kontraproduktiv war. Ich habe mich viel zu schnell auf andere Dinge konzentriert, als auf das Wesentliche. Doch das konnte ich nun vor ein paar Wochen ändern, nachdem ich meine Wohnung allgemein umgestaltet und renoviert habe.

Lange habe ich nach einem passenden Schreibtisch gesucht, der mir gefiel, gefunden habe ich das richtige allerdings nicht wirklich. Allerdings hatte ich im Schlafzimmer seit über einem Jahr einen Schminktisch stehen, der aber nie dafür genutzt wurde. Und weil er von der Größe auch super als Scheribtisch ist, steht er nun in meiner Arbeitsecke.
Ich muss ihn nur noch etwas umgestalten. Die Schublade wurde schon mit Goldfolie beklebt und auf die Oberfläche kommt bald noch Kork.

In der Ecke in der mein Tisch nun steht, hing vorher ein kleines Regal an der Wand. Optisch gefiel es mir gar nicht mehr. Deswegen habe ich mich für eine Pinnwand entschieden. Ich konnte aber keine finden die mir gefiel. Deshalb habe ich mich dazu entschieden eine selber zu machen.

Auf Pinterest habe ich wirklich tolle Ideen gesammelt. Und mich dann für etwas ganz einfaches und günstiges entschieden.
Man braucht dazu wirklich nicht viel.

 

Material:

  • Korkuntersetzer (z.B. von IKEA = HEAT / 3er Pack 1,99€)

  • scharfes Messer

  • Unterlage zum schneiden

  • Stift

  • Geodreieck, Zirkel, Papier um die Vorlage für die Form herzustellen

  • Befestigungsmaterial (z.B. UHU patafix)

 

Pinnwand basteln:

Meine Pinnwand sollte aus mehreren Einzelteilen bestehen, weswegen ich die Korkuntersetzer von IKEA gewählt habe.
Man kann sie in etlische Formen bringen. Ob man sie lässt wie sie sind, als Dreieck, Quadrat, oder wie ich als Hexagon.

Selber eines zu zeichnen ist auf anhieb gar nicht so einfach.
Aber schaut doch einmal auf DIESER Seite, dort sind 3 einfache Methoden wie man eines zeichnen kann.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Vorlage erstellt ist, ist der rest wirklich ein Kinderspiel. Man kann das Motiv entweder auf das Kork übertragen, oder schneidet direkt an der Vorlage entlang. Ich bevorzuge letzteres, da fällt es mir leichter die Linien gerade entlang zu schneiden. Zeichne ich sie auf, wird es bei mir oft schief.

Ich hatte eine recht große Fläche die ich mit der Pinnwand bedecken wollte. Die Stelle an der das Regal zuzvor hing, wollte ich damit nämlich verdecken, da ich keine Lust hatte zu streichen. So wurden aus meinen anfänglich geplanten 9 Teilen am Ende 15. So hatte ich für die Pinnwand eine Ausgabe von knapp 10, was wirklich günstig ist, wenn man mal nach ähnlichen schaut die es schon fertig zu kaufen gibt.

Zur befestigung gibt es auch verschiedene Möglichkeiten.
Da ich aber immer UHU Patafix zu Hause habe, habe ich dieses genommen. Man kann es einfach für die verschiedensten Dinge einsetzen, weswegen ich immer mindestens eine Packung habe.

Davon einfach ein kleines Stück (für jede, oder jede zweite Ecke) abtrennen, kurz kneten und auf die Ecken kleben.
Ich hatte Anfangs das Gefühl, dass es nicht richtig halten würde, Aber man muss dem ganzen wohl ein wenig Zeit geben. Nun sitzen alle Teile nämlich Bombemfest. Man sollte vielleicht nichts schweres dran hängen, aber für das Übliche reicht es wirklich locker.

So kann ich nun endlich wichtige Notizen, schöne Karten und Bilder von den Kindern an meine Wand hängen und je nach Lust und Laune auch wieder wechseln 😉

Es kann wirklich so einfach und schnell gehen. Und sobald Nita (wahrscheinlich zum nächsten Geburtstag) einen großen Schreibtisch bekommt, werde ich für sie glaube ich auch so eine Pinnwand basteln.

Anstatt die einzelnen Teile so natürlich zu lassen, kann man sie auch wunderbar noch mit Acrylfarbe bemalen.

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