Rezept: Nesquik Kuchen

Zum Nikolaus haben Nita und ich ein altes Rezept raus gekramt und seit langer Zeit wieder einen Nesquik Kuchen gebacken.
Diesen Kuchen backe ich schon seit mindestens 10 Jahren immer wieder. Doch die letzten 2-3 Jahre ist das Rezept leider in Vergessenheit geraten, da wir in dieser Zeit oft einen Zebrakuchen gebacken haben. Diesen zeige ich euch demnächst gerne noch.

Auch dieses Rezept ist wirklich kinderleicht. Nita konnte den Kuchen fast selbstständig backen. Und eigentlich kann dabei (fast) nichts schief gehen. Selbst wenn man wie ich das Backpulver vergisst :-).

Zutaten Nesquik Kuchen:

  • 3 Eier

  • 180 g Zucker

  • 200 g Schmand

  • 100 g Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

  • 160 g Mehl

  • 120 g Nesquik Pulver (oder anderen gesüßten Trinkkako in Pulverform)

  • 100 g gemahlene Haselnüsse (kann auch gegen Mandeln oder andere Nüsse getauscht werden)

  • 1 Päckchen Backpulver

 

Da die jüngeren Kinder noch nicht in der Lage sind die Zutaten selbst abzuwiegen, ist es von Vorteil diese schon vorzubereiten. Aber selbst ich habe gemerkt, dass man konzentrierter arbeitet, wenn alles vorbereitet ist. Egal ob beim Kochen oder Backen. Dabei passiert es auch nicht so schnell, dass etwas anbrennt oder verkocht, weil man z. B. noch Zutaten schneiden muss.  Normalerweise vergisst man so auch keine Zutaten… Normalerweise!

Mir ist es immer noch ein Rätsel, warum ich das Backpulver vergessen habe. Ich kann euch aber versichern, dass der Kuchen auch ohne schmeckt.

Zubereitung


Bevor wir mit der Zubereitung beginnen, heizen wir den Ofen auf 170°C Ober- / Unterhitze vor und klemmen ein Backpapier in unsere Springform (26 cm Durchmesser. Im Notfall könnt ihr auch 24 cm Durchmessser nehmen).
Leider habe ich vergessen ein Bild davon zu machen, aber auf DIESEM BLOG könnt ihr euch anschauen was ich meine. So geht es viel schneller, als das Backpapier extra Rund zu zuschneiden.

Als erstes werden die trocknenen Zutaten (Mehl, Kakopulver, Nüsse und das Backpulver) miteinander vermischt.
Nita hat dann den Zucker und die Eier in die Küchenmaschine gegeben und so lange rühren lassen, bis die Masse weiß-cremig war. Danach Öl und Schmand hinzu und kurz mit eingerührt.

Als letztes kommen noch die trockenen Zutaten, die sie zu Anfang verrührt hat hinzu und werden nur so lange untergerührt bis alles gleichmäßig vermischt ist.

Und nun hat sie den Teig nur noch in die vorbereitete Springform gegeben.

Tipp: Solltet ihr nur einen Schneebesen, aber keine Küchenmaschine oder einen Handmixer besitzen, ist dieses Rezept perfekt für euch.
Als ich damals in meine erste eigene Wohnung gezogen bin hatte ich nichts von beidem. Ich habe die Eier und den Zucker so lange mit dem Schneebesen geschlagen, bis sich beides ein wenig verbunden hatte. Geduld war noch nie meine Stärke. Danach die restlichen Zutaten dazu gegeben und so lange verrührt bis alles gleichmäßig vermischt war.
Lecker war’s!

Ist der Teig in der Springform, kommt er für 45-50 Min.  in den auf 170°C Ober- / Unterhitze vorgeheizten Backofen.  Selbst das macht Nita mittlerweile alleine. Dabei ist sie wirklich wahnsinnig vorsichtig. Nur heraus holen lasse ich sie den Kuchen noch nicht. Da habe ich noch Angst, dass sie mit dem Topflappen weg rutscht und sich an der Form verbrennt.

Tipp: ist die Backzeit erreicht, macht eine Stäbchenprobe. Nehmt dazu einen Holzstab, stecht diesen in die Mitte des Kuchen. Klebt kein Teig mehr daran, dann ist er fertig. Falls doch noch ein wenig Teig am Stab klebt, lasst den Kuchen für wenige Minuten weiter backen und wiederholt den Vorgang mit dem Stäbchen.


Das Nita und ich das Backpulver vergessen haben, fiel mir erst auf, als wir den Kuchen aus dem Ofen holten. Normalerweise geht er nämlich ein wenig mehr auf. Nach dem Abkühlen haben wir ihn mit einer Folie abgedeckt und bis zum nächsten Tag zur Seite gestellt, da wir am Nikolaus Besuch hatten.

Tipp: den Kuchen in der Form für 10 Min. auf einem Abkühlgitter kühlen lassen. Danach von der Form lösen und mit dem Backpapier auf dem Abkühlgitter danach komplett auskühlen lassen.

Unserem Besuch haben wir natürlich nicht verraten, dass wir etwas vergessen hatten. Geschmeckt hat er trotzdem jedem. Auch mir, die doch immer so selbstkritisch ist.

Dies ist auch das Rezept, das wir an Weihnachten für unsere Törtchen nutzen werden. Da an Weihnachten die komplette Familie zu Besuch kommt, brauche ich die doppelte Menge Kuchen für die Törtchen. Dafür werden wir das Rezept zwei Mal backen müssen. Denn die doppelte Menge in einer Form zu backen und nicht zu wissen wie lange der Kuchen dann braucht, ist ein Experiment, dass ich dann nicht wagen möchte. Leider haben wir bisher auch nur eine Springform in dieser Größe. Aber vielleicht hat sich der Weihnachtsmann auch meine Wünsche notiert ;).

 

Nesquik Kuchen <– hier das Rezept zum Download

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