Rezept: Pide – Türkisches Fladebrot

Das erste Rezept in diesem Jahr sollte schon vor einem Monat hier erscheinen. Wir wurden von einer Krankheitswelle überrolt, welche noch immer kein Ende nimmt. Doch nun schaffe ich es trotzdem wieder an den Laptop.
Den Anfang macht ein leckeres türkisches Fladenbrot.

Besonders im Winter essen wir gerne Eintöpfe, zu welchen für uns auch immer ein leckeres Brot gehört. Am liebsten Baguette oder ein Fladenbrot. Selber gebacken haben wir bis vor kurzem aber beides noch nie.

Zutaten türkisches Fladenbrot:

  • 450 g Mehl

  • 2 TL Salz

  • 1 Würfel frische Hefe

  • 300 ml lauwarmes Wasser

  • 1 Prise Zucker

  • Olivenöl

  • Ei

  • 1 TL Zucker

  • 1 EL Olivenöl

  • 2 EL Sesamsamen

  • 1 EL Schwarzkümmelsamen

 

Die Zubereitung ist denkbar einfach, so dass auch Nita das Brot fast selbsständig backen kann.

Für das Brot hat sie zuerst das Mehl und die zwei TL Salz in eine Rührschüssel gegeben. Die Hefe krümelt sie danach in das lauwarme Wasser und löst sie darin mit einer Prise Zucker auf, indem sie beides miteinander verrührt. Danach gibt sie das Hefewasser zu den trockenen Zutaten in die Schüssel.

Tipp: Das Wasser sollte ca. 25 – 30°C haben, da die Hefe so am besten gehen kann. Ist das Wasser zu Warm (über 40°C) stirbt der Pilz in der Hefe der für den Aufgehprozess verantwortlich ist ab und der Teig kann nicht mehr aufgehen. Durch den Zucker wird die Hefe noch einmal extra angetrieben, sie lässt den Teig dadurch noch besser aufgehen. Also auch zu Salzigem immer eine Prise Zucker dazu geben.

Der Teig hat sie in unserer Küchenmaschine so lange kneten lassen, bis gleichmäßiger sehr klebriger Teig entstanden ist.
Ich empfehle für den Teig eine Küchenmaschine oder wenigstens einen Handmixer zu nutzen, da es ein sehr klebriger Teig ist.


Da der Teig an allem kleben bleiben würde, habe ich meine Hände und die Arbeitsfläche mit etwas Olivenöl eingeölt und ihn so noch einmal gut durch geknetet und zu eine Kugel geformt. Diese kommt dann wieder zurück und die Schüssel und muss mit einem Küchentuch abgedeckt für ca 40 Min. an einem warmen Ort gehen, bis der Teig ca. doppelt so groß ist.

Anschließend hat Nita ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und den Teig auf dem kompletten Blech ausgebreitet. Danach wieder mit dem Küchentuch abgedeckt und für weitere 30 Min. an einen warmen Ort zurück gestellt, damit er erneut aufgehen kann.

In der Zwischenzeit haben wir den Ofen schon einmal auf 230°C Ober- / Unterhitze eingestellt und lassen ihn vorheizen.
Kurz bevor der Teig dann fertig ist, hat Nita das Ei, mit einem TL Zucker und einem EL Olivenöl verquirlt.

Mit den Fingern werden Vertiefungen in den Teig gedrückt und dieser dann mit der Ei – Öl – Zucker Mischung großzügig eingepinselt und nur noch mit dem Sesam und Schwarzkümmel bestreut. In türkischen Lebensmittelgeschäften bekommt ihr Sesam und Schwarzkümmel schon fertig als Mischung. Damit hat man meiner Meinung nach auch schon das richtige Verhältnis aus beidem.

Das Brot hat Nita für ca. 15 Min. in den vorgeheizten Ofen geschoben bis es Goldbraun ist.
Ist es fertig, lege ich es direkt auf ein Abkühlgitter, damit sich durch die Wärme unten keine Feuchtigkeit bildet und das Brot weich wird. Wenn es noch lauwarm und frisch ist, schmeckt es uns am besten. Es passt zum Beispiel auch perfekt zu unserer Paprika-Creme-Suppe.


Ein Fladenbrot nimmt einiges an Wartezeit in Anspruch, doch der Aufwand und die Arbeitszeit sind sehr gering. Daher haben wir nun schon des öfteren selber eines gebacken. Und es werden nicht die letzten gewesen sein.

 

Pide – türkisches Fladenbrot <- hier das Rezept zum Download

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